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Aquarium-Filter
Unterschieden wird im Wesentlichen zwischen Innenfilter und Außenfilter.
Innenfilter werden im Inneren des Aquariums angebracht und haben den Nachteil dass sie Einrichtungsplatz wegnehmen
und auch optisch keine gute Lösung darstellen.
Ein Außenfilter kann im Unterschrank des Auariums untergebracht werden. Er saugt über ein Ansaugrohr Wasser aus dem Aquarium ab und
fördert es durch einen Schlauch in den Filter. Dort
durchströmt das Wasser mehrere Filterstufen bevor es dann über den Filter-Auslass wieder ins Aquariumbecken gepumpt wird.
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Der Außenfilter hat den Vorteil, dass er größere Ausmaße annehmen kann und trotzdem nicht die Gestaltungsmöglichkeiten
bei der Beckeneinrichtung beeinträchtigt.
Dem Vorteil der einfachen Wartbarkeit, steht allerdings der Nachteil möglicher Leckschäden gegenüber.
Tipp:
Achten Sie beim Kauf darauf, dass Absperrventile im Filter integriert sind und ein Entlüftungssystem vorhanden ist, ebenso wie eine
integrierte Ansaugfunktion, mit der eine bequeme Inbetriebnahme bei der Installation und nach Reinigungsarbeiten ermöglicht wird.
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Bedeutung der Filterung im Pflanzenaquarium
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Herkömmliche Filtersysteme haben mehrere Aufgaben. Sie beseitigen Schwebstoffe aus dem Wasser und sorgen hiermit
für klares Wasser. Sie bieten Raum für Bakterien zur Umwandlung von Stoffwechselprodukten und letztendlich dienen
sie dazu, durch die Umwälzung des Wassers Nährstoffe zu den Pflanzenblättern zu transportieren und Zonen
mit großen Temperaturunterschieden zu vermeiden.
Bezüglich des Pflanzenwachstums wird der Filterleistung und dem Filtermaterial in vielen Fachdiskussionen
und in der Werbung jedoch oft zu viel Bedeutung beigemessen.
Leistungsfähige Filter und oft angepriesene Filtermaterialien können wichtige Spurenelemente wie z.B. Eisen
in kurzer Zeit oxidieren und sie damit für die Pflanzen unbrauchbar machen. Eine zu starke Wasserbewegung
an der Wasseroberfläche treibt zudem das CO2 aus und bringt übermäßig Sauerstoff ins Wasser ein.
Im Endeffekt bedeutet das, zu viel Oxidation und zu wenig Reduktion.
Auf der anderen Seite verhindert eine angemessene Bewegung der Wasseroberfläche die Bildung einer Kahmhaut,
die den Gasaustausch und Lichtdurchlass behindern würde.
Aus den genannten Gründen wird ein Filter empfohlen, bei dem der Durchfluss gedrosselt werden kann,
um in der Lage zu sein, eine ausgewogene Strömungs-
geschwindigkeit entsprechend der individuellen
Verhältnisse herzustellen zu können.
Größere Filtermaße sind kleineren durchaus vorzuziehen, da sie einen größeren Strömungsquerschnitt
aufweisen. Der größere Querschnitt hat eine geringere Strömungsgeschwindigkeit im Filter
zur Folge und begünstigt somit die Umwandlung der Stoffwechselprodukte.
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Filterauswahl im Aquaristikshop
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EHEIM ecco pro 200:
- geignet für Aquarien bis: 200 l
- Leistungsaufnahme: 5 Watt
- Pumpenleistung: 600 l/h einstellbar
- Förderhöhe: 1,40 m
- Behältervolumen: 4,0 l |
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EHEIM ecco pro 300:
- geeignet für Aquarien bis: 300 l
- Leistungsaufnahme: 8 Watt
- Pumpenleistg.: 750 l/h einstellbar
- Förderhöhe: 1,9 m/WS
- Behältervolumen: 5,0 l |
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JBL CristalProfi e700
- geeignet für Aquarien bis: 160 l
- Leistungsaufnahme: 13 Watt
- Pumpenleistg. max.: 700 l/h einstellbar
- max. Förderhöhe: 1,8 m/WS
- Behältervolumen: 6,1 Liter |
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JBL CristalProfi e900:
- geeignet für Aquarien bis: 300 l
- Leistungsaufnahme: 15 Watt
- Pumpenleistg. max.: 900 l/h einstellbar
- max. Förderhöhe: 1,8 m/WS
- Filtervolumen: 7,6 Liter |
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EHEIM prof. 3 250 -2071-:
- Geeignet für Aquarien bis: 250 l
- Pumpenleistg. max.: 950 l/h einstellbar
- Leistungsaufnahme: 12 Watt
- Filtervolumen: 6 l |
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EHEIM prof. 3 350 -2073-:
- Geeignet für Aquarien bis: 350 l
- Pumpenleistg. max.: 1050 l/h einstellbar
- Leistungsaufnahme: 16 Watt
- Filtervolumen: 7,4 l |
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Mehrstufenfilter Fluval 305 :
- Geeignet für Aquarien bis: 300 l
- Leistungsaufnahme: 15 Watt
- Filtervolumen: 6,6 l |
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Anhaltswert für die Filterdurchflussleistung: Eine Umwälzung des Aquarium-Wassers von 1 bis 1,5 mal pro Stunde ist ein guter Ansatz.
Bei einem 200 l Becken also 200 l/h bis 300 l/h.
Den im Betrieb vorherrschende Filterdurchflussleistung darf nicht mit der vom Hersteller spezifizierten Pumpenleistung
verglichen werden, da diese ohne Strömungswiderstände ermittelt wird. Die tatsächliche Förderleistung
ist von dem Strömungswiderstand, der von der Art und Verschmutzung des Filtermaterials, der Schlauchlänge und Förderhöhe
abhängig.
Tipp: Die momentan vorherrschende Durchflussleistung kann man recht einfach selbst bestimmen.
Lassen Sie hierzu das ausströmende Wasser für 15 Sekunden in einem Behälter laufen und messen danach die Menge.
Die Menge multipliziert mit 240 ergibt die Menge in Litern pro Stunde.
Tipp: Die im Handel angebotenen Außenfilter bieten die Möglichkeit unterschiedlichste
Filtermaterialien in den verschiedenen Filterkammern oder -körben
zu bestücken. Mein Vorschlag ist, dass Sie den Filter bei einem "normalen"
Fischbesatz lediglich mit den üblichen Filtermatten ausstatten und auf "biologische" Filtermaterialien, Nitrate-Entferner
oder ähnliches verzichten.
Informationen zur Strömungssimulation:
Zitat: Wer sich an die Vergangenheit nicht erinnern kann, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen. - George de Santayana
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