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6CO2 + 12H2O + Licht = C6H12O6 + 6O2 + 6H2O

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Aquarium - Tipps

Jedes Aquarium hat seinen individuellen CO2-Bedarf. Ist das Aquarium gut bepflanzt, und sind diese Pflanzen auch noch schnellwüchsig, so hebt das den Bedarf an CO2. Das gleiche gilt für eine starke Beleuchtung in Kombination mit der entsprechenden Nährstoffversorgung durch kräftige Düngung.

CO2-Bedarf - Wieviel CO2 braucht ein Pflanzenaquarium?

Zu einem CO2-Düngesystem gehört in der Regel auch ein Blasenzähler. Hiermit lässt sich die zugeführte CO2-Menge überwachen. Die Anzahl der Blasen pro Zeiteinheit hängt davon ab, welcher CO2 Gehalt im Aquarium angestrebt wird. Empfehlenswert ist ein CO2-Gehalt von 10...25 mg/l bei Standardbeleuchtung und 25...40 mg/l bei Starklichtbecken.

Wer zum ersten Mal ein CO2-Düngesystem in Betrieb nimmt, sollte nicht durch übertrieben hohe CO2-Zufuhr versuchen, so schnell wie möglich den Pflanzenwuchs zu beschleunigen. Zu hoher Gehalt an CO2 kann für Fische schädlich sein und ggf. den pH-Wert zu schnell absinken lassen.

Herangehensweise zur CO2-Düngung

Zunächst wird der vorhandene CO2-Gehalt im Aquarium ermittelt, möglichst zur Mittagszeit. Dieser Wert dient als Ausgangswert für die Einstellung der CO2-Zufuhr.
Der CO2-Wert bildet mit der Karbonathärte und dem pH-Wert eine Dreierbeziehung. Mit dem Rechenblatt CO2/KH/pH lässt sich dieser Wert grob ermitteln. Oder man liest den CO2-Gehalt einfach in der Tabelle ab. Zu beachten ist, dass bei sehr weichem Wasser, bei Filterung über Torf oder Zugabe von anderen, den pH-Wert senkenden Mitteln dieser Zusammenhang nicht mehr zuverlässig ist.

co2-tabelle
Zusammenhang zwischen CO2, pH-Wert und Karbonathärte
errechnet mit CO2-KH-pH Rechner

Bei üblichen Blasenzählern entsprechen ca. 10 Blasen/min einem (1) Gramm (g) CO2 am Tag (24 h).

Nach allgemeinen Erfahrungswerten braucht ein Aquarium für 100 Liter Wasser ca. 1,5 Gramm CO2 am Tag.

Zu Beginn kann demnach die Blasenzahl nach folgender Faustformel eingestellt werden:

Liter (Netto-Wasservolumen) x 0,15 = Blasen/min

Nach eigenen Erfahrungen liegt die benötigte Blasenzahl allerdings höher (20...25 Blasen/min). Ein Grund hierfür mag der Wirkungsgrad des CO2-Reaktors sein.

Am Morgen und am Abend wird geprüft, welchen pH-Wert und kH-Wert das Wasser hat. Bis der gewünschte Wert erreicht ist, wird die Blasenzahl einmal am Tag angepasst.

Und, woran erkennt man nun, ob der Bedarf an CO2 für das Aquarium gedeckt ist?

Wenn etwa 1 bis 2 Stunden bevor das Licht ausgeht, an den Pflanzenblättern Sauerstoffbläschen austreten, ist die Zufuhr an CO2 meines Erachtens hoch genug. Diese Blasen zeigen an, dass das Wasser mit Sauerstoff gesättigt ist und die Pflanzen für die Photosynthese ausreichend mit CO2 versorgt sind.

javafarn Sollten die als "Perlschnüre" sichtbar werdenden Sauerstoffbläschen zu einer früheren Beleuchtungsphase auftreten, ist dies nicht unbedingt ein positives Zeichen, weil die Pflanzen in diesem Fall viel zu früh an ihrem Limit angelangt sind. Entweder ist dann die Zufuhr von CO2 nach unten zu korrigieren, oder die Beleuchtung geringfügig zu drosseln. Falls die Zufuhr von Kohlendioxid nicht reduziert werden kann, weil hierüber ein gewünschter pH-Wert eingestellt werden soll, käme die Einführung einer Mittagspause in Betracht, die dem Lichtstress der Pflanzen wirksam entgegenwirkt. Unter Mittagspause wird eine Beleuchtungspause von 3 bis 4 Stunden verstanden, die möglichst in der Mitte der Gesamtbeleuchtungsdauer liegen sollte.

Hilfreich ist auch der Vergleich des pH-Wertes von morgens und abends. Morgens, vor dem Einschalten der Beleuchtung sollte der pH-Wert niedrig sein, da Pflanzen und Fische in der Nacht CO2 produziert haben. Am Abend vor dem Abschalten des Lichts sollte der pH-Wert hingegen höher sein, weil die Wasserpflanzen durch die Photosynthese tagsüber Kohlendioxid verbrauchen und Sauerstoff produziert haben. Wenn der Unterschied zwischen beiden Messwerten hoch ist, kann man auf einen hohen Stoffumsatz der Wasserpflanzen schließen.

Wichtig für diesen Ansatz ist allerdings, dass Lichtmenge und die übrigen Nährstoffe in der richtigen Dosierung vorhanden sind und nicht zum limitierenden Faktor werden. In diesem Fall lässt sich der Pflanzenwuchs nicht allein durch die Erhöhung der CO2-Zufuhr verbessern.

Weitere Informationen zu diesem Thema CO2-Düngung:







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